Veranstaltungsangebote im August und Ausblick September

Unsere Empfehlungen

Veranstaltungsübersicht (c) bak
Veranstaltungsübersicht
Datum:
Fr 3. Jul 2020
Von:
Christiane Bongartz

Wenn Sie sich mit aktuellen Themen rund um Verkehrspolitik und Stadtentwicklung auseinandersetzen wollen, empfehlen wir Ihnen

Verkehrspolitik und Stadtentwicklung für eine lebenswerte Stadt

Stadtentwicklung (c) pixabay
Stadtentwicklung
Aus der Perspektive eines Maastrichter Soziologen und Stadtentwicklers

31. August 2020, 18:00- 20:00 Uhr

 
 
Durch die Klimakrise und die Notwendigkeit, die CO2 Emissionen zu reduzieren wird die Frage „Wie bewegen wir uns und wohin?“ noch mal neu angestoßen.

Aber auch überforderte Nahverkehrssysteme, verstopfte Innenstädte und Verkehrstote geben Anlass neu zu denken, was Lösungen sein könnten. Das schließt u.a. auch folgende Fragen ein: Welche Vision haben wir für eine lebenswerte Stadt? Welche Funktionen soll eine Stadt haben? Wie sollen die Räume in einer Stadt genutzt und verteilt werden?

 

Wenn Sie den Zusammenhang zwischen dem Klima-Crash und EZB sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf die Pflanzen- und Insektenwelt entdecken wollen, besuchen Sie doch: 

Klima-Crash und Cash

Klima und Geld (c) Pixabay
Klima und Geld

Kann das Klima mit der EZB gerettet werden?

Reihe Einwände

30. September 2020 18:00 - 20:00 Uhr

Förderprogramme oder Fehlanreize? Ist die Europäische Zentralbank (Mit-)Verursacherin der Klimakrise? Mindestens 63 Prozent der etwa 200 Mrd. Euro flossen in besonders CO2-intensive Sektoren.
Im Zuge ihres bisherigen Programms zum Kauf von Unternehmensanleihen ist die EZB vor allem in klimakritischen Bereichen (Erdöl, Gas, Autos, Zement) tätig. Seit März 2020 hat die EZB 750 Mrd. Euro in die Märkte fließen lassen, um die ökonomische Krise abzufedern. Spätestens seit der Finanz- und Eurozonenkrise ab 2008/2010 ist deutlich geworden, dass die EZB der wirtschaftspolitisch mächtigste staatliche Akteur in der EU ist. Geld ist genügend verfügbar. Aber wann und wann nicht, und für wen? Die sich zuspitzende Klimakrise ist für die EZB zumindest bisher keine Krise, die rasches Handeln erfordert. Welche Finanzpolitik und Wirtschaftsweise ist nötig, um die bevorstehenden Herausforderungen, auch die Auswirkungen der Coronakrise, zu lösen? Welche Möglichkeiten hätte die EZB mit ihrer (Geld-)Politik?
 

Wie verändert der Klimawandel die Pflanzen-
und Insektenvielfalt unserer Gärten?

Schmetterling (c) Pixabay
Schmetterling

Folgen und Handlungsmöglichkeiten (Seminar mit Pflanzen zum Mitnehmen)

19. September 2020 9:00 - 17:30 Uhr

 

In diesem Seminar wollen wir die Veränderungen in der Natur, speziell in unseren Gärten mit ihren Lebewesen und Pflanzen in Bezug auf den Klimawandel beleuchten und analysieren.

Die globalen Folgen des Klimawandels sind in vielen Aspekten wissenschaftlich belegt und inzwischen in unserem Alltag erfahrbar. Trockene, heiße Sommer und milde, feuchte Winter mit Starkregenereignissen verlangen entsprechende Handlungsstrategien, um uns an den Klimawandel anzupassen und die biologische Vielfalt zu bewahren. Nicht seit gestern leidet Deutschland unter einen dramatischen Artenschwund an Tieren und Pflanzen. Es fehlt merklich an Grillenzirpen, Hummelsummen und Vogelgesang in unserer Umwelt und unberührte Landschaften sind kaum noch zu finden. Setzt sich dieser Trend fort, droht ein dramatischer Verlust an Biodiversität.

Diesen und weiteren Fragen wollen wir uns in unserem Seminar widmen und Ihnen praxisnahe Informationen, Anregungen und Informationen und Kenntnisse vermitteln. Verschiedene Pflanzen werden im Seminar vorgestellt, von denen Sie einige mit nach Hause nehmen können.

Wenn Sie sich über mehr zum Kolonialismus in Aachen erfahren wollen, gehen Sie zum:

Kolonialismus in Aachen

Toussaint Louverture (c) Wikimedia
Toussaint Louverture

Verbindungen. Verflechtungen. Nachwirkungen

5. September 2020 10:00 - 15:00 Uhr

 

Sie mögen Stadtrundgänge, setzen sich gerne mit historischen Orten und Quellen auseinander und wollen mehr über die Kolonialzeit in Aachen erfahren? Dann besuchen Sie diesen Stadtrundgang, der vom Beginn des 16. Jahrhunderts an einen historischen Bogen in die heutige Zeit spannt und die vielfältigen Aspekte des (post-)kolonialen Aachens aufzeigt.

Treffpunkt: Um 9.45 Uhr vor dem Hauptgebäude der RWTH Aachen, Templergraben 55

Vor etwas mehr als einhundert Jahren musste das Deutsche Reich seine Kolonien an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs abtreten. Andere europäische Staaten hielten noch bis in die 1960er und 1970er Jahre an ihren Kolonialreichen fest. Auch wenn Kolonialismus in der öffentlichen Wahrnehmung bisher nur ein Randthema ist, so wirken dessen Folgen bis heute nach. Diese müssen thematisiert werden, um die Zusammenhänge der globalisierten Welt zu verstehen: Die ungerechte Verteilung von Wohlstand, ungleiche Handelsbeziehungen sowie autoritäre Regime und gewaltsame Konflikte in ehemaligen Kolonien. Zudem sind eurozentrische und rassistische Denkweisen noch in vielen gesellschaftlichen Bereichen verbreitet und die Dekolonialisierung der Köpfe ist noch lange nicht abgeschlossen.

Das koloniale Projekt des deutschen Reiches prägte nicht nur Metropolen wie Hamburg oder Berlin. Auch eine Stadt wie Aachen war durch ihre Hochschule, die Missionsvereine und kolonialen Agitationsverbände sowie die Kolonialwarenläden vielfach mit dem Kolonialismus verbunden, der auch in der Alltagskultur durch Kolonialfeste, Völkerschauen oder Stücke der Aachener Puppenspiele („Öcher Schängche“) präsent war. Der Rundgang durch das postkoloniale Aachen spürt diesen heute weitgehend vergessenen Orten, Menschen und Ereignissen nach und erzählt ihre Geschichten anhand zahlreicher Abbildungen und Dokumente aus Aachener Archiven. Kleine Exkurse verdeutlichen dabei die Perspektive der Menschen in den Kolonien. Im Anschluss an den Rundgang findet eine Reflexion und thematische Vertiefung in der Bischöflichen Akademie statt. 

 

 

Wenn Sie nach eine Auszeit und Entspannung suchen oder Humor und Leichtigkeit im Berufsalltag erfahren wollen, schauen Sie sich diese Veranstaltungsangebote an:

Hochsensible Kinder begleiten und unterstützen

Hochsensible Kinder (c) Pixabay
Hochsensible Kinder

Workshop für Eltern (ursprünglicher Termin 24.4.2020)

7. August 2020 9:45 - 17:00 Uhr

Schätzungsweise 15 - 20 % aller Menschen sind hochsensibel. Sie nehmen mehr und detailreicher Reize wahr, verarbeiten Informationen komplexer und sind stärker emotional erregbar. 

Die Veranlagung zum hochsensiblen Temperament wird neben vielen anderen Merkmalen vererbt. Die individuelle Ausprägung der Hochsensibilität hängt vor allem von den Erfahrungen in der Kindheit ab. Hochsensible Kinder fallen auf, da sie irgendwie anders zu sein scheinen. Andere sind ruhig und unscheinbar oder sind für ihre Familie und Betreuer recht anstrengend, da sie fast alles hinterfragen, nichts tun, worin sie keinen Sinn erkennen können und sich beharrlich und manchmal auch aggressiv Führungs- und Erziehungsversuchen widersetzen. Als Grund für die Auffälligkeiten wird häufig AD(H)S, Hochbegabung oder Autismus vermutet, entsprechende Tests bestätigen diesen Verdacht jedoch in der Regel nicht.Eltern/Großeltern erhalten in diesem Workshop Informationen und praktische Anregungen, wie sie ihre hochsensiblen Kinder im Alltag gut begleiten und unterstützen können.

 

Es kann gelacht werden

Berufliche Weiterbildung in Kooperation (c) Bistum Aachen
Berufliche Weiterbildung in Kooperation

Humor und Leichtigkeit im Berufsalltag

17. August 2020 9:00 - 17:00 Uhr

 

Manchmal wissen wir gar nicht, wie lustig wir sein können – und wie mitreißend dies dann auch in Arbeitssituationen wirkt! 

In Kooperation mit dem Caritasverband Aachen.

In unserem Seminar lernen die Teilnehmer/-innen, dass Humor jedem zur Verfügung steht – als Ausdrucksmittel, als Weg zur Kommunikation. Wir gehen auf Entdeckungsreise und lernen, wie Energie und Stimmung durch Spiel und Aufmerksamkeit verändert werden können. Wir nutzen unsere Humorressourcen und begegnen unserer Unbeschwertheit. Wir lernen, über uns selbst zu lachen.

Unser Humorcoaching richtet sich an all diejenigen, die den Missgeschicken des Alltags mit humoristischer Gelassenheit begegnen wollen. Die Techniken des Clowns dienen uns dabei als Grundlage. Der Clown ermöglicht den Teilnehmenden, mit ihren freudigen Seiten in Berührung zu kommen. Mit dem clownesken Schalk im Nacken und der Unbeschwertheit kann der Humor als natürliche Ressource genutzt werden. Die Teilnehmer/-innen entdecken ihren clownesken Anteil, erfahren die Wirkung der Clown-Nase und lernen, dem Alltag humorvoll zu begegnen. Das Humortraining wird von vielen Beispielen und Hintergrundwissen begleitet. Körperübungen zur Bewegung und Entspannung runden dieses Seminar ab.

Retreat-Seminar: Unterwegs ankommen

Entspannung (c) Pixabay
Entspannung

Wie Meditation und Klopfakupressur Ruhe im Alltag schaffen

28. August 2020 18:00 -  30. August 2020 13:00 Uhr

Dieses Retreat-Seminar lädt Sie ein, für einen Moment anzukommen - im hier und jetzt. Sich ein Wochenende mit allen Sinnen wahrzunehmen und Körper, Seele und Geist neu auszurichten auf das, was vor Ihnen liegt. 

In Ihrem Alltag finden sich wenige Momente, in denen Sie mal ganz zu sich kommen können? Sie wünschen sich mehr Ruhe und Gelassenheit bei gleichzeitiger Fähigkeit, den inneren Druck loszulassen? An diesem Wochenende können Sie sich eine Auszeit vom Alltag gönnen und gleichzeitig die Dinge abbauen, die Sie daran hindern, auch allein, immer wieder zur Ruhe zu kommen. Sie haben die Möglichkeit, konkrete Themen, die Druck in Ihnen auslösen, in Ihrer Ursache zu erkennen und zu verändern. Sie werden innehalten und sich mit Ihrem Herzen verbinden können und so die Akkus aufladen. In diesem Seminar nimmt die Seminarleiterin Sie auf eine kleine Reise mit zu sich selbst und Ihren ganz persönlichen Ruheinseln. Durch Meditation und Stille erfahren Sie, welchen Raum Sie im Alltag brauchen, um sich Ihrer selbst gewahr zu werden. Mit Hilfe von Klopfakupressur lernen Sie ein wirksames Selbsthilfeinstrument kennen, was in der Lage ist Widerstände und Druck abzubauen. Die Energetische Tiefenentspannung rundet Ihre Reise ab.