Hygienekonzept der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen
zur Vermeidung der Verbreitung von SARS-CoV-2

Das allgemeine Hygienekonzept in der Bischöflichen Akademie (BAK) geht davon aus, dass der Gesundheitsschutz sowohl der Gäste als auch der
Beschäftigten höchste Priorität hat und jederzeit den gesetzlichen Anforderungen genügt. Dazu gehört u.a. die tägliche Reinigung der
Gästezimmer incl. Bäder, der Seminarräume, der öffentlichen Verkehrsflächen und Toiletten mit geeigneten und zertifizierten Reinigungsmitteln.
In Verwaltungs-und Bürobereichen geschieht diese Reinigung einmal wöchentlich. Nicht regelmäßig genutzte Räume  und Anlagen werden immer
nach Nutzung fachgerecht gereinigt. Das Hygienekonzept von Küche und Speisesaal basiert auf den Regelungen des HACCP und den entsprechenden
Vorschriften, die anzuwenden und zu überprüfen die verantwortlichen Beschäftigten angehalten sind. Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu
Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt  über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder
auch indirekt über Hände, die dann mit Mund-oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Dies erfordert eine
Anpassung des Hygienekonzepts unserer Bildungseinrichtung. Im Rahmen der Krise um die Verbreitung des Corona-Virus und der Covid19-Erkrankungen
haben sich die Anforderungen an die Hygienebedingungen verändert, um den Betrieb der Bildungseinrichtung wiederaufnehmen und fortführen zu
können. Es geht dabei einerseits um allgemeine Hygienebedingungen und andererseits die die Einhaltung der notwendigen Abstände zwischen Personen.
Wir haben dazu ein Konzept entwickelt, was nach Eindämmung der Corona-Infektionen erneut zu überprüfen und ggfs. anzupassen ist.

1. Allgemeines 

Auf gewünschte oder notwendige Verhaltensweisen und Verhaltensänderungen der Gäste ist durch entsprechende schriftliche Hinweise und
Aushänge hinzuweisen. Den Beschäftigten ist ein Exemplar dieses Hygienekonzepts auszuhändigen und zusätzlich an den Infobrettern
auszuhängen. Sie müssen jederzeit auskunftsfähig gegenüber den Gästen und Besuchern sein. Im Gebäude sind an der Rezeption (Haupteingang),
an den Waschräumen (Toiletten) und dem Zugang zum Speisesaal Desinfektionsmittelspender aufgestellt. Im Bildungstrakt sind die Sitzgelegenheiten
so positioniert, dass der Sicherheitsabstand von 1,50 m gewährleistet ist.

2. Beschäftigte 

Alle Beschäftigten sind angewiesen, unabhängig von Ihrem Arbeitsauftrag, sich häufig und regelmäßig die Hände zu waschen, beim Husten oder Niesen
größtmöglichen Abstand zu halten. Es ist in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch zu niesen, das danach entsorgt werden muss. Mindestens beim
Betreten des Gebäudes sind die Hände fachgerecht zu desinfizieren. Alle Beschäftigten mit direktem Kundenkontakt sind angewiesen, geeigneten Mund-
/Nasenschutz zu tragen. Dazu gehören insbesondere Dozentinnen und Dozenten, Beschäftigte der Hauswirtschaft, der Rezeption und der Küche/Service.
Die notwendigen Masken für die Beschäftigten werden zur Verfügung gestellt. Direkter körperlicher Kontakt zu den Gästen wie zu anderen Beschäftigten
ist strikt untersagt (z.B. Händeschütteln etc.). Alle Beschäftigten sind für die Hygiene ihres direkten Arbeitsplatzes selbst verantwortlich (z. B. Schreibtische
und -geräte etc.). Die Beschäftigten werden von ihren Vorgesetzten über dieses Hygienekonzept ausführlich unterrichtet und anlässlich von notwendigen
Änderungen jederzeit aktuell informiert. Die Benutzung der Pausenräume der Beschäftigten ist nur bei Gewährleistung der Hygieneabstände von
mindestens 1,50 m erlaubt. Umkleideräume sind nur einzeln zu benutzen und auf besondere Hygiene ist hier zu achten.

3. Gäste

Die Gäste werden vor Anreise auf der Homepage und mit einem entsprechenden Informationsschreiben zum Hygieneschutz informiert. Diese Information
wird zusätzlich an der Rezeption ausgehängt. Auf Verlangen ist den Gästen dieses vollständige Hygienekonzept zur Kenntnis zu geben. Es ist unbedingt
darauf zu achten, dass jederzeit die erforderlichen Hygieneabstände von 1,50 m eingehalten werden. Um das zu gewährleisten, werden Leitsysteme für die
Personenströme mit entsprechenden Abstandsmarkierungen an den erforderlichen Stellen installiert. 

3.1. Empfang/ Rezeption

Die Gäste sind im Vorfeld einer Seminarveranstaltung darauf hinzuweisen, geeigneten Mund-/Nasenschutz mitzubringen. Sollte dies vom Gast vergessen
werden stellt die Akademie geeignete Masken gegen Erstattung der Selbstkosten zur Verfügung, hat diese also in genügender Menge vorzuhalten. Alle
Gäste müssen sich mit vollständigen Kontaktdaten in eine Liste an der Rezeption eintragen. Der Zeitpunkt der An- und Abreise ist festzuhalten. Beim
Check-In/Check-Out ist der Anmeldebereich mit entsprechenden transparenten Schutzwänden versehen. Erforderliches Schreibgerät wird desinfiziert
bereitgestellt. Diese sind nach Nutzung zu desinfizieren. Geräte, Medien und sonstige Gegenstände sind nur in desinfiziertem Zustand auszugeben und
sofort nach Rückgabe zu desinfizieren.

3.2. Seminarräume

Die Größen der Seminarräume bestimmen die maximale Anzahl von Personen, die sich in diesem Raum aufhalten darf, wenn der Hygieneabstand von
1,50 m eingehalten wird. Im Einzelnen gilt:

  • Klausurraum: 4 Personen max.
  • Refugium: 5
  • Raum 300: 7
  • Pavillon: 9
  • EDV-Schulungsraum: 9
  • Raum 301: 20
  • Saal: 32
  • Konferenzraum (BHH): 14
  • Raum 1 (BHH): 5
  • Raum 2 (BHH): 9
  • Raum 3 (BHH): 5
  • Raum 4 (Tafelraum): geschlossen
  • Raum 5 (BHH): geschlossen
  • Cafe Kreuzgang: offen
  • Cafe Himmelreich: geschlossen
  • Freizeiträume BHH: geschlossen
  • Große Kapelle: geschlossen
  • Raum 201/401: Nur für Kleinstgruppen (bis 4 Personen)

Die Seminarräume sind stündlich durch das Tagungspersonal kräftig zu lüften. Maximal 72 Personen können pro Tag verpflegt werden (siehe Kapazitäten
großer und kleiner Speisesaal). Davon ausgehend es derzeit sinnvoll, auch max. 72 Personen in den Räumen der BAK (inkl. BHH) gleichzeitig tagen zu lassen.

3.3. Küche und Speisesäle

Die Selbstbedienung am Buffet im Speisesaal ist nicht gestattet. Die Selbstbedienungstheken sind durch Umbau zu Bedientheken umgestaltet. Die
Beschäftigten an der Speiseausgabe tragen Mund-/Nasenschutz und Handschuhe. Die Gäste sind unter Einhaltung von Hygieneabständen mittels Markierungen
und Leitsystemen zur Bedientheke zu leiten und teilen einzeln dem Bedienpersonal ihre Speisewünsche mit. Die Gäste können beim Verlassen des Speiseraums
wie gewohnt das schmutzige Geschirr auf dem Abräumwagen abstellen. Die Service-MA reinigen den Tisch/Sitzplatz mit einem Desinfektionsreiniger und
tauschen den Abräumwagen mit schmutzigem Geschirr regelmäßig aus. Danach waschen sie sich die Hände. Beim Frühstück und Abendessen werden auch
Heißgetränke beim Personal geordert und ausgegeben. Eine Selbstbedienung am Kaffeeautomaten ist nicht erlaubt. Zum Nachmittagskaffe/-kuchen werden
der Kaffee in Thermoskannen und der Kuchen portioniert und einzeln abgedeckt bereitgestellt.

Großer Speisesaal (max. 22 Personen):
Beide Türflügel werden geöffnet, der Eintritt erfolgt an der rechten Seite, vorbei am Buffet, die Warteschlange wird Richtung Kapelle geführt. Der Ausgang ist
auf der rechten Seite, vorbei am Abräumwagen, in Richtung Treppenhaus. In der Mitte, zwischen Ein- und Ausgang, werden Aufsteller mit einem Absperrband
aufgestellt, ein(e) Service-MA überwacht den ordnungsgemäßen Ein- und Ausgang der Gäste. Zusätzlich werden Pfeile und Markierungen auf dem Boden sowie Einbahnstraßenschilder an der Wand / auf den Türen angebracht (beide Speiseräume).

Kleiner Speisesaal (max 14 Personen):
Der Zugang zum Speisesaal erfolgt über die vordere Türe, der Ausgang durch die Flügeltüren, am großen Buffet (ungenutzt) vorbei in den Flur. Speisenausgabe
erfolgt nur am Buffet im großen Speiseraum. Sitzplätze in beiden Speiseräumen werden kenntlich gemacht. Gäste erhalten am Buffet den Menuteller, einen
Salatteller, das Dessert und das Besteck, eingepackt in eine Serviette. Die Vorsuppe wird bis auf weiteres nicht angeboten. Der Nachmittagskaffee inkl. Kuchen
wird nur noch in den Speiseräumen angeboten. Frühstück und Abendbrot wird ggf auch nur einzeln und personbezogen ausgegeben. Das Zeitfenster für das
Mittagessen wird ggf verlängert (Beginn 12 Uhr, Ende 14 Uhr) und die Ausgabe im Schichtsystem erfolgen. Die Ausgabe von Frühstück und Abendessen wird,
wenn die Personenzahl dies erfordert, ebenfalls im Schichtsystem erfolgen.

Großer Speiseraum: 12.00 Uhr und 12.45 Uhr, jeweils 22 Personen
Kleiner Speiseraum: 12.30 Uhr und 13.15 Uhr, jeweils 14 Personen

In einem Schichtsystem mit zwei Schichten pro Mahlzeit könnten also maximal 72 Personen (2x36) pro Tag verpflegt werden.

3.4. Freizeiträume

Freizeiträume sind geschlossen.

3.5. Verkehrsflächen

Die Verkehrsflächen sind von überflüssigen Gegenständen zu befreien und regelmäßig zu reinigen. Der Aufzug wird für den Personentransport
grundsätzlich geschlossen. Personen mit körperlichen Einschränkungen dürfen den Aufzug benutzen (Freigabe durch die Beschäftigten der Rezeption),
sofern die Sicherheitsabstände eingehalten werden können. Maximal eine Person darf sich in diesem Ausnahmefall im Aufzug aufhalten. Türklinken,
Licht-und weitere Bedienschalter sind dreimal täglich zu desinfizieren. Bei Abwesenheit der Hauswirtschaftskräfte hat diese Aufgabe die Rezeption
zu übernehmen. Dies gilt ebenso für die Kontrolle und das Auffüllen der Desinfektionsspender. Die Mitarbeiter/innen können die Aufzüge zum Transport
der Wagen nutzen. Rauchen ist nach wie vor nur außerhalb des Gebäudes gestattet. Gruppenbildungen am kleinen regengeschützten Unterstand sind
zu vermeiden. In der gesamten Einrichtung gilt das Rechtsgehgebot. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Aufenthalt in der BAK ist für alle Gäste
vorgeschrieben. Nur beim Essen/Trinken und während der Seminare in den Seminarräumen darf diese abgenommen werden. Auf den Fluren und im Kontakt
mit MitarbeiterInnen muss die MNB getragen werden.

3.6. Gästezimmer

Die Gästezimmer sind unabhängig von der Bettenzahl grundsätzlich nur als Einzelzimmer zu belegen. Die Belegung der Mehrbettzimmer mit mehreren
Personen ist nur insofern gestattet, als diese Personen auch sonst in häuslicher Gemeinschaft leben. Handtücher in den Gästebädern sind täglich zu wechseln.

3.7. Toilettenanlagen

In allen öffentlich zugänglichen Sanitäranlagen sind Seifenspender und Papier-Einmalhandtücher verfügbar. Hinweise auf sachgerechte Händehygiene sind bei
den Waschbecken angebracht. Den Gästen wird dringend empfohlen, nur die Toiletten der eigenen Gästezimmer zu benutzen. Die öffentlichen Toilettenanlagen
dürfen in Ausnahmefällen nur von maximal 2 Personen gleichzeitig betreten werden.

4. Tagungs- und Seminararbeit

Die Dozentinnen und Dozenten sowie die Tagungsleitungen der Gastveranstaltungen (Referent/innen) sind angehalten, Methoden und Settings der
Seminararbeit anzuwenden, die garantieren, dass die Hygieneabstände jederzeit eingehalten werden können. Sie haben ebenfalls dafür Sorge zu tragen,
dass die Räume spätestens stündlich gründlich gelüftet werden. Sie haben im Vorfeld die Teilnehmenden darum zu bitten, aus Hygienegründen eigenes
Schreibmaterial mitzubringen und –falls dies nicht möglich ist – desinfiziertes Schreibmaterial zur Verfügung zu stellen. Die Referent/innen haben sich bei
mehreren Gruppen untereinander abzustimmen, dass Pausen zu unterschiedlichen Zeiten wahrgenommen werden, um unnötige Gruppenbildungen zu
vermeiden. Gleiches gilt in der Abstimmung mit der Küche. Die Koordination geschieht über die Rezeption.

 

Stand: 14.05.2020