Übersicht der bisher eingereichten Sessions

Sag`s einfach!


Digitale Angebote: Wenn wir diese in der sozialen Arbeit einsetzen und umsetzen, dann kommen wir um das Thema Barrierefreiheit nicht herum. Technisch gibt es dazu Regelungen, die festgeschrieben sind, doch wie kann Barrierefreiheit im Bereich Sprache gelingen? Hier kommt das Konzept der Leichten Sprache zum Einsatz. Dies ist ein sehr niedriges Sprachniveau der deutschen Sprache, das aus der Selbstvertreterbewegung von Menschen mit Lernschwierigkeiten entstanden ist. Doch durch Leichte Sprache eröffnen sich Teilhabemöglichkeiten für alle Menschen.In dieser Session gibt es nach einigen Informationen zum Konzept der Leichten Sprache die Gelegenheit zum Austausch von Erfahrungen und Überlegungen zu Möglichkeiten und Grenzen.


Sessiongeberin: Karin Schütt, AnWert e.V.

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"Engagiert älter werden" und das Digitale Zentrum BeBi 

 

"Engagiert älter werden", eine Evangelische Initiative im Zentrum von Aachen, ist seit 2007 u.a. digital unterwegs und mittlerweile auch Standort vom Digital Kompass. Schon vor Corona hat sich eine ehrenamtliche Gruppe gebildet unter dem Titel "Digitale Experimente", um digitale Tools für den Seniorenalltag zu testen. In der Coronazeit ist das Digitale Zentrum BeBi (Begegnung und Bildung) entstanden, um Senioren in ihrer digitalen Kompetenz zu unterstützen und ihnen digitale Kontaktorte zu bieten.

Sessiongeberin: Gunhild, Großmann

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Haltung entwickeln - Herausforderungen und Lösungsansätze für die Implementierung medienpädagogischer Angebote

 

Die Covid19-Pandemie hat viele bekannte Vorgehensweisen an ihre Grenzen gebracht. Vieles, was vorher nicht denkbar oder möglich war, wurde nötig, um die Zielgruppen zu erreichen, den Kontakt nicht zu verlieren und weiterhin Unterstützungs- und Förderungsangebote möglich zu machen. 
Eine der Voraussetzungen, die Impulse nicht versiegen zu lassen, sondern konstruktiv nutzbar zu machen, ist eine gemeinsame Haltung gegenüber möglicher medienpädagogischer Angebote und Grundprinzipien. 
In dieser Session sollen mögliche Lösungs- und Denkansätze für eine Implementierung gemeinsam diskutiert werden.


Sessiongeber:
Alexander Hundenborn

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Mit Podcasts am Puls der Zeit


Warum Sie ein Podcast brauchen! Längst haben nicht nur Personen des öffentlichen Lebens, sondern auch Unternehmen und Organisationen das Format für sich entdeckt.Podcasts sind auf dem Vormarsch. 
44% aller Bundesbürger gaben bei einer Umfrage an, digitale Radioshows (Podcasts) zu hören (G+J Mobile 360° Studie, 2019). Gerade bei der jüngeren Generation gehören für viele Podcasts schon zum festen Bestandteil ihres “Audioalltags”. Längst hat sich das Medium von seiner alten Haut getrennt und ist Teil eines gesamten Lifestyles. Podcasts werden zum täglichen Begleiter. Egal, ob während der Autofahrt, im Bus, beim Kochen oder auf der Couch – Podcasts können jederzeit, überall und nebenbei konsumiert werden. So erreichen Sie Ihre Zielgruppe ganz einfach – auf dem Handy, Smart Speaker, Computer, im Auto, Smart TV, …


Sessiongeber: Philipp Schulte, Klang & Farbe (www.klangundfarbe.de)

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Suchtvorbeugung online


Während des Lockdowns wurden einzelne Arbeitsbereiche aus unterschiedlichen Settings der Fachstelle für Suchtprävention als digitales Format angeboten. Funktionieren Peer-Projekte online? Welche Möglichkeiten bieten sich in der Netzwerk- und Gremienarbeit? Was ist nötig, um Fortbildungen und Informationsveranstaltungen für Multiplikatoren als informative und aktivierende digitale Schulung anzubieten? Welche Zielgruppen wurden erreicht?  Anhand von praktischen Beispielen aus der Suchtprävention in Kindertagesstätten, in Schulen, in der Jugendarbeit/Jugendhilfe und dem Arbeitsbereich „Sucht im Alter“ werden die Möglichkeiten und Grenzen in den Blick genommen. Spannend darüber hinaus die Frage: Waren/sind Online-Formate in der Suchtvorbeugung eine pandemiebedingte Notlösung oder finden sie einen dauerhaften Platz im suchtpräventiven Angebotskatalog?


Sessiongeberin: Gabi Loslever und Elke Koch (Suchthilfe Diakonie / Fachstelle für Suchtprävention)

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Soziale Medien als Werkzeug in der sozialen Arbeit  #wirsindfürSieda!


Wir möchten uns in unserer Session mit der Frage beschäftigen, wie wir soziale Medien für unsere Sozialarbeit nutzen können. 
Mit der Hauptaufgabe der Werkstatt der Kulturen, die Integration in unserer Region zu fördern und zugewanderten Menschen zu helfen, bietet unsere Einrichtungen Deutsch-Sprach- und Integrationskurse, Fortbildungen, kulturelle Begegnungsmöglichkeiten, Beratungen für Einzelpersonen, Familien und soziale Organisationen. 
Seit Ausbruch der Pandemie nutzen wir gezielt soziale Medien zur Informationsweitergabe und Interaktion mit unserer Klientel. Wir möchten uns mit anderen Akteur*innen sozialer Einrichtungen in den sozialen Medien (facebook, Instagram, Youtube, …) austauschen, wie wir unsere Präsenz in den sozialen Medien optimieren und neue Ideen umsetzen können.


Sessiongeberin: Barros Raquel, Astrid Oettgen, Jonas Rohlfing Werkstatt der Kulturen, Diakonisches Werk im Kirchenkreis Aachen e.V.

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Digital im Alter – Lernorte für Senior*innen gestalten


Wie hat die Pandemie die Anbindung von Senior*innen an die digitalen Möglichkeiten der Kommunikation und Alltagsbewältigung verändert? Wo sind die Ressourcen, welche Grenzen gibt es? Diese und viele andere Fragen sollen in dieser Session bearbeitet werden. Vor allem der Zugang der Senior*innen zu Digitalisierung soll in den Blick genommen und beleuchtet werden. Ziel ist es anhand von Beispielen aus der Praxis gemeinsam zu diskutieren wo welche Zugänge, unter welchen Voraussetzungen gelungen sind. 


Sessiongeberin: Meike Wilczek, Regionaler Caritasverband Aachen e.V. 

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Wissen managen mit Open-Source-Lösungen


In allen Einrichtungen, Vereinen und ähnlichen Institutionen sammelt sich immer mehr Wissen. Zusätzlich gilt es, immer mehr gesetzliche Vorschriften zu beachten und in den geschäftlichen Alltag zu integrieren. In unserer Session stellen wir eine Open-Source- Plattform vor, mit der Sie das vorhandene Wissen (Text, Bilder, Videos) in Ihrer Einrichtung dokumentieren und leicht aktuell halten können. Das kostenlose Wikisystem ist schnell und einfach über einen Webbrowser nutzbar. Als Teilnehmer*in bekommen Sie Einblicke in das System des Vinzenz-Heims Aachen und Anregungen für die eigene Arbeit. Sie bekommen eine Plattform gezeigt, die Sie leicht an Ihre Anforderungen und Bedarfe anpassen können. Sei es als Wissensdatenbank, als Heimat für Qualitätsmanagement-Handbücher oder als Projektdokumentation und vieles mehr.

 

Sessiongeber: Jan Blankenagel, Marcel Nohl, Vinzenz-Heim Aachen

 

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Was macht die Digitalisierung mit der Familienbildung?


Nicht erst seit der Corona Pandemie haben digitale Medien Einzug gehalten in nahezu jeden Bereich unseres Lebens. Aber die Dichte, in der wir uns jetzt befinden, zwischen homeschooling, homeoffice, webinar und Co hat deutlich zugenommen.
In unserer Session möchten wir die Möglichkeiten der digitalen Arbeit für die Familienbildung, also für die Arbeit mit Familien, darstellen. Wir geben Einblick in unsere praktische Arbeit, stellen Methoden vor und zeigen die Grenzen der Arbeit in Familienbildung digital auf. 


Sessiongeberin: Beate Jonas- Frank und Irina Naber, IN VIA Aachen e.V.


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Actionbound – Lerninhalte mit einem multimedialen Parcours vermitteln


Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig und notwendig digitale Lernalternativen sein können. Mit Hilfe der Actionbound-App sind lehrreiche Führungen, Rallyes und Schatzsuchen – wann, wozu und wo Sie wollen - möglich. Dieses interaktive, multimediale Lernwerkzeug kennt man seit einiger Zeit aus der Museumsarbeit. Es bietet aber auch die Möglichkeit, z.B. suchtpräventive Lerninhalte zu vermitteln. Mit Tablets oder Smartphones durchlaufen die Nutzer einen von Ihnen gestalteten Parcours - mit Quizelementen, QR-Codes, Fotos, Videos oder Audioaufnahmen. Die vielseitige Mischung schafft einen ganz besonderen Anreiz, sich mit einem Thema intensiv und spielerisch auseinanderzusetzen. 
Die Teilnehmenden probieren einen Bound aus. Anschließend folgt ein Austausch über Einsatzmöglichkeiten in Schule, Jugendarbeit oder auch anderen Feldern der sozialen Arbeit.


Sessiongeberinnen: Yvonne Michel, Fachstelle für Suchtprävention, Suchthilfe Aachen

 

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Möglichkeiten und Grenzen von Video-Beratung 


Durch die Kontaktbeschränkungen während der Lockdowns, haben wir für die Beratungsarbeit zusätzliche Möglichkeiten der Kontaktaufnahme geschaffen: Neben der Telefonberatung wurde den Ratsuchenden erstmalig Videoberatung angeboten. 
Denn die Video-Beratung hat einen entschiedenen Vorteil: Es ist möglich den Klienten zu sehen, ohne ihn oder sich selbst als Berater der Gefahr einer Ansteckung mit dem Corona-Virus auszusetzen. Doch wie unterscheidet sich die Video-Beratung von der face-to-face Beratung? Für welche Zielgruppe ist Video-Beratung passend und für welche vielleicht auch nicht? Welche digitalen Tools sind hilfreich im Kontakt über die Kamera? Anhand von Praxisbeispielen aus der Beratungsarbeit mit Menschen mit Essstörungen werden die Möglichkeiten und Grenzen von Video-Beratung diskutiert. 


Sessiongeberin: Saskia Engelhardt, Fachstelle für Essstörungen, Suchthilfe Aachen

 

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