Kulturelle Bildung postkolonial. Ein Werkstattgespräch über Perspektiven für eine rassismuskritische und an Diversität interessierte Kulturarbeit.

(c) pixabay
Datum:
Dienstag, 7. Juni 2022 18:00 - 20:00
Art bzw. Nummer:
A 34839
Ort:
Bischöfliche Akademie
Leonhardstr.18-20
52064 Aachen

Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe „Aachen postkolonial. Verbindungen. Verflechtungen. Nachwirkungen“ des Bündnisses „Aachen postkolonial“

Im Rahmen eines Werkstattgesprächs möchten wir Perspektiven für eine rassismuskritische und an Diversität interessierte Kulturarbeit in den Blick nehmen, indem wir uns konkret auf Beispiele aus Forschung und Praxis beziehen. Anschließend freuen wir uns auf einen gemeinsamen Austausch.


Aus einer rassismuskritischen und an Diversität interessierten Perspektive fällt auf, dass sich in Angeboten der Kulturellen Bildung auch koloniale Denkmuster zeigen. Hierzu zählen  Rassifizierungen, also Stereotypisierung und implizierte Hierarchisierung von Menschen. Außerdem liegen häufig  eurozentristische Annahmen zur Überlegenheit von Künsten und Kulturen unreflektiert zugrunde und es werden Vorstellungen eines geschlossenen Kulturverständnisses mit vornehmlich deutschen, europäischen und westlichen Perspektiven, Werken und Werten häufig vermittelt. Dies möchten wir beleuchten und diskutieren.


Zum Auftakt wird der Aachener Bürgermeister Norbert Plum, in Vertretung von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Schirmherrin der Veranstaltungsreihe „Aachen postkolonial. Verbindungen. Verflechtungen. Nachwirkungen“ des Bündnisses „Aachen postkolonial“, ein Grußwort halten.

 

Infos zur Veranstaltungsreihe „Aachen postkolonial. Verbindungen. Verflechtungen. Nachwirkungen“:

Die Veranstaltung ist eingebettet in die die im vergangenen Jahr erfolgreich durchgeführte Veranstaltungsreihe „Aachen postkolonial. Verbindungen. Verflechtungen. Nachwirkungen.“ des Bündnisses „Aachen postkolonial“. 


In dieser Reihe möchte das Bündnis weiterhin den aktuellen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs zum Thema (Post-)kolonialismus aufgreifen und Praktiker_innen, Expert_innen und Interessierte aus unterschiedlichen fachlichen Kontexten in Aachen und darüber hinaus in Austausch miteinander bringen. Der Schwerpunkt wird in diesem Jahr auf dem Thema „Flucht“ liegen, ein hochaktuelles Thema, das die deutsche Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt und immer auch mit der Notwendig der postkolonialen und rassismuskritischen Reflexion verbunden ist.

Organisation

Veranstalter 

Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen

 

Leitung          

Dr. Laura Büttgen, Dozentin, Bischöfliche Akademie 

 

Referent/in   

Norbert Plum, Aachener Bürgermeister

Marion Gerards, Professorin für Ästhetik und Kommunikation in der Sozialen Arbeit, katho NRW, Abteilung Aachen und Leiterin des Instituts für angewandte Bildungs- und Diversitätsforschung, katho NRW

Emilene Wopana Mudimu, Leiterin des Jugend und Kulturzentrums KingzCorner in Aachen, Sozialarbeiterin und Spoken-Word-Künstlerin 

 

Moderation

Susanne Bücken, Sozialpädagogin Dipl./M.A. und Bildungswissenschaftlerin

 

Kosten

Diese Veranstaltung ist kostenfrei

 

Anmeldung

Bitte melden Sie sich über den Anmeldebutton auf dieser

Seite an, bei Rückfragen kontaktieren Sie gerne:

Frau Anne Schoepgens

0241/ 47 99 6- 25

anne.schoepgens@bistum-aachen.de

 

Bischöfliche Akademie
Leonhardstr. 18-20
52064 Aachen

 

Anmeldeschluss: 03.06.2022

 

Veranstaltungsanmeldung 

 

 

Details zur Veranstaltung

 

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