„Rassismus – Zur Notwendigkeit der Überwindung eines kolonial-ideologischen Auslaufmodells“. Lesung mit Serge Palasie

Stop Racism (c) Naseer Alshabani (Serge Palasie)
Datum:
Freitag, 21. Oktober 2022 16:30 - 18:00
Art bzw. Nummer:
A 34749
Ort:
Bischöfliche Akademie
Leonhardstr.18-20
52064 Aachen

Die Lesung mit Serge Palasie vom Eine Welt Netz NRW findet in Kooperation mit der Save-me-Kampagne, dem Büro der Regionen (Katholikenräte Aachen Stadt und Land), der Citykirche Aachen und Amnesty International (Asylgruppen Aachen und Eupen) statt. 

 

Über den Autor und Kurator:

Der Referent Serge Palasie ist Fachpromotor Entwicklungspolitische Bildungsarbeit mit Fokus Afrika NRW des Eine Welt Netz NRW e.V.. Er hat den gleichnamigen Text zur Lesung geschrieben, der im Sammelband „Deutschland postkolonial? Zur Gegenwart der imperialen Vergangenheit“ erschienen ist. Er geht der Frage nach, warum wir alle mehr oder weniger in unseren jeweiligen „Farbgefängnissen“ festsitzen und warum wir diese zum Nutzen aller endlich überwinden sollten. 


Serge Palasie hat ebenso die Wanderausstellung "Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit" kuratiert, die wir im Rahmen der Lesung auch in der Akademie ausstellen möchten. Diese Ausstellung wurde in demselben Kooperationsverbund zum Tag gegen Rassismus im Frühjahr 2022 bereits in der Citykirche in Aachen gezeigt.

 

Die Veranstaltung richtet sich u.a. an die Teilnehmenden des im Anschluss stattfindenden Amnesty International Seminars "Flüchtlingsschutz in Deutschland und Europa: Gibt es etwas Neues?" sowie an Interessierte.

Informationen zur Ausstellung: "Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit"

Konzipiert wurde die kleine Wanderausstellung mit dem Titel "Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit" von Serge Palasie, Afrikanist und Fachpromotor Flucht, Migration und Entwicklung. Bei der Eröffnung bietet er einen kurzen, historischen Überblick und hinterfragt, inwiefern die Kolonialzeit tatsächlich in der Vergangenheit liegt. Dabei wirft Serge Palasie einen Blick auf globale Beziehungsgeflechte, Klimaungerechtigkeit sowie Flucht und Migration. Auch Rassismus und Identität in Deutschland können, laut Serge Palasie, nicht isoliert von der Kolonialgeschichte betrachtet werden.


Ziel der Ausstellung ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, kritisch in die Vergangenheit zu blicken, damit man die Gegenwart besser verstehen und für die Zukunft lernen kann. Nach dem Impuls von Serge Palasie soll auch Raum für Fragen und Diskussion sein.

 

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Bischöflichen Akademie Aachen vom 21. Oktober bis zum 20. November 2022 besucht werden. 


Der Eintritt ist frei. Es gelten die dann aktuellen Corona-Regeln.

Organisation

Veranstalter 

Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen

 

Leitung          

Dr. Laura Büttgen, Dozentin, Bischöfliche Akademie 

 

Referent/in   

Ingeborg Heck-Böckler, Fachkommission Asyl, Amnesty International, Belgien


Serge Palasie, Fachpromotor Entwicklungspolitische Bildungsarbeit mit Fokus Afrika,
Eine Welt Netz NRW e.V., Deutschland

 

Ansprechpartnerin für die Inhalte der Ausstellung

Serge Palasie (serge.palasie@eine-welt-netz-nrw.de)

 

Kosten

Diese Veranstaltung ist kostenfrei!

 

Anmeldung

Bitte melden Sie sich über den Anmeldebutton auf dieser

Seite an, bei Rückfragen kontaktieren Sie gerne:

Frau Anne Schoepgens

0241/ 47 99 6- 25

anne.schoepgens@bistum-aachen.de

 

Bischöfliche Akademie
Leonhardstr. 18-20
52064 Aachen

 

Anmeldeschluss: 17.10.2022

 



Veranstaltungsanmeldung 

 

 

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